08.04.2018 13:40 Alter: 251 days

Geschichten, die Schülerinnen und Schüler schrieben


32. Fabulierwettbewerb der Hanauer Schulen für die OHS erfolgreich

Studiendirektor Udo Häfele berichtet, dass im Schuljahr 2017/18 mehr als 10 Schulen am 32. Fabulierwettbewerb der Hanauer Schulen teilnahmen. Von Grundschülern und Oberstufenschülern wurden 276 Beiträge verfasst. Davon kamen 60 Geschichten in die Endausscheidung. Das Siegertreppchen mit der Stadtverordnetenvorsteherin der Stadt Hanau, Beate Funck, erreichten schließlich 21 junge Leute. Das diesjährige Thema des Wettbewerbs hatte auf den ersten Blick zunächst nicht wirklich viele begeistert. Es war ein typisches Schulthema: „Spannend, lustig oder erstaunlich: Ferien in Hanau“. Was sollte man schon zu so einem Thema schreiben? Die Phantasie der Kinder wurde allerdings schnell angeregt, und so kam es zu unglaublich lustigen Abenteuern in Hanau. In einer Geschichte wurde erzählt, dass Kanzlerin Dr. Angela Merkel eine Grundschule in Hanau besucht, bei der anschließend sogar die Toilettenanlage endlich auch renoviert werden konnte. Was eine Kanzlerin doch alles in Bewegung setzen kann, erstaunlich und wirkungsvoll!  Aber auch Oberbürgermeister Claus Kaminisky wurde in einer wunderbaren Geschichte entführt. Jugenddetektive mussten eine Stadtrallye durchführen, um ihren OB auch lebendig und ganz gesund wieder zu bekommen. Die Entführung war eigentlich, wie sollte es anders sein, eine geniale Erfindung unseres Oberbürgermeisters, der den Kindern zeigen wollte, was Hanau so alles zu bieten hat, auch in den Ferien. Die OHS freut sich über die zahlreichen Erfolge: Drei erste Preisträger, mehrere zweite Preise und überhaupt für alle, die ausgezeichnet wurden. Zum Abschluss wurde noch ein Video eines Otto-Hahn-Schülers vorgeführt, das er mit anderen Mitschülern der Integrationsklasse mit einem professionellem Team gedreht hatte. Auch dieser Beitrag wurde mit einem 1. Preis ausgezeichnet, denn wie berichtet man in Bildern von einer Flucht aus Kriegsgebieten in ein völlig anderes Land, das Deutschland heißt? Wie bringt man Fluchterfahrungen auf die Leinwand, ohne dass sie Zuschauer verängstigen oder verstören? Was kann man überhaupt zeigen, da die jungen unbegleiteten Jugendlichen erst vor zwei Jahren nach Deutschland kamen? Seitdem lernen sie in einer besonderen Klasse Deutsch, um sich überhaupt verständigen zu können. So war der Bildbeitrag, getragen von den persönlichen Eindrücken des Schülers Ashem Ahmad, sehr einfühlsam und berührend. Es zeigte die Schüler vor einer völlig neuen Welt, in die sie hineingeraten waren. Ein kleiner Hinweis zu dem Video-Material: Lustig, aber auch befremdlich muss es für einen ausländischen Menschen sein, wenn er in einer deutschen Jagdhütte ausgestopfte Trophäen der Wildtiere an den Wänden hängen sieht. Aber das war das erste Bildmotiv des Videos. Die Schulgemeinde gratulieret von Herzen allen Gewinnern der OHS:
Alica Kaiser: Langweilige Ferien? (6Ha)
Lea Toscani: Die Entführung (8Ga)
Sufyan Alnablsi: Die neue Welt (9HPuSch)
 Weitere Auszeichnungen erhielten:
Melih Ugur (6Ha, 2. Peis), Maria Linin (8Ga, 2. Preis), Stella Weidner (6Ge, 3. Preis), Yusuf Has (6Ha, 3. Preis), Lisa Fechter (9Gd, 3. Preis), Johanna Köller (E2, 3. Preis) und Ahmad Hashem (Integrationsklasse) wurde mit einem Buchpreis ausgezeichnet.