30.11.2018 10:45 Alter: 15 days

Auf der Suche nach Quanteneffekten


Jungforscher der Otto-Hahn-Schule an der Frankfurter Goethe - Universität

Am 26.11.2018 besuchten drei Schüler der Otto-Hahn-Schule Hanau, mit dem für „Jugend forscht“ beauftragten Chemielehrer Dr. Peter Centner, das Kristalllabor der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt.
Kann man mit bestimmten Kristallen aus Licht Wasserstoff erzeugen?
Diese spannende Frage wollen derzeit Eric William aus der Klasse 9Gg, Joel Albrecht und Jerome William aus der Klasse 9Gf der Otto-Hahn MINT- und Europaschule durch ihr aktuelles Jugend forscht Projekt beantworten.
„Unsere Idee fokussiert sich auf die Kristallzucht und Dotierung. Dabei wollen wir Titanoxid in Plattenform (Polykristalle) züchten und mit verschiedenen Materialien dotieren“, erklärt Joel Albrecht aus der Klasse 9Gf, einer der Jungforscher des Projektes.
Was sich so einfach anhört ist aber nicht so einfach umzusetzen. Solche Kristalle lassen sich nur aus einer Schmelze von über 2000oC gewinnen. Grund genug wieder einmal die Goethe Universität Frankfurt zu besuchen.  Prof. Dr. Cornelius Krellner vom Kristalllabor der Goethe Universität, Träger der Otto-Hahn Medaille der Max Planck Gesellschaft, war auch sofort zu einem ausführlichen Arbeitsgespräch bereit. In einem eindrucksvollen Experiment zeigte er wie sich solche Kristalle herstellen lassen. Auch seiner zukünftigen Unterstützung des Projektes können sich die Jungforscher gewiss sein. Gespannt wartet die Schulgemeinde auf das Ergebnis der drei jungen Naturwissenschaftler.
Über den Fortschritt dieser und weiterer Jugend forscht Projekte können sich interessierte SchülerInnen und Eltern im Schülerlabor Raum 314 am kommenden Samstag, dem 1. Dezember 2018, dem diesjährigen Infotag der Otto-Hahn MINT und Europaschule, informieren.