23.12.2018 11:30 Alter: 26 days

Otto-Hahn-Europaschule hilft Schuldorf in Namibia


„Wir wollen Kindern helfen, denen es nicht so gut geht wie uns!“, sagen Schülerinnen und Schüler der OHS, die im Interactclub der Schule aktiv sind. Soziales Engagement wird hier gelebt. Es treffen sich junge Menschen, die mit ihren tollen Ideen und ihrem beispielhaften Engagement  in Hanau und Umgebung soziale Projekte  unterstützen. Gerade wurden wieder Weihnachtspäckchen gesammelt, um bedürftigen Kindern eine Freude zu machen. Plätzchen wurden für ein Altenheim gebacken. Aber das Engagement sollte langfristig auch über regionale und nationale Grenzen hinausgehen. Auf der Suche nach einem internationalen Hilfsprojekt ist man auf das Schuldorf Otjkondo in Namibia im Südwesten Afrikas gestoßen. Das Otjkondo Schuldorf ist eine Internatsschule für rund 240 Kinder. Die 6-14 jährigen  Kinder und Jugendliche entstammen ganz verschiedenen Ethnien Namibias; sie kommen meist aus einfachen, oft auch schwierigen sozialen Verhältnissen. Die  Familien können sich keine Schulbildung für ihre Kinder leisten. Deshalb bietet ihnen die Aufnahme im Otjkondo-Schuldorf die Aussicht auf ein besseres Leben. Otjkondo lebt von Spenden. Von den Zuwendungen wird nicht nur die Unterbringung der Kinder gewährleistet, sondern auch Schulmaterial angeschafft, Lehrer eingestellt  und die medizinische Versorgung  finanziert.   Die Schulgemeinde der Otto-Hahn-Europaschule hat sich deshalb entschieden,  Otjkondo zu unterstützen. Das Schulfest bot eine gute Gelegenheit, diese Idee zu verwirklichen. Die Schüler der Klassen 6Gc, 6Rb, 7Gc,7Gg 8Ga, 8Gb,  10Rc  sowie der Oberstufen-Kurs von Studienrat Christopher Weigelt wollten gerne etwas von ihren Einnahmen, die sie auf dem Schulfest erzielt haben,spenden. So kamen stolze 555 Euro zusammen. Nach Monaten des Wartens  konnte vor kurzem  endlich der symbolische Scheck übergeben werden. In einer kleinen Feierstunde würdigte Schulleiter Direktor Thomas Röder-Muhl das Engagement der Schüler und der Lehrkräfte. Die Schüler warten nun gespannt darauf, zu erfahren, wofür das von ihnen gespendete  Geld eingesetzt wurde. Sie wollen im nächsten Jahr noch mehr Klassen gewinnen, die bei der Spendenaktion mitmachen.