15.02.2019 10:19 Alter: 94 days

Kultusminister ehrt VDI-Preisträger der OHS


Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI e.V.) war 2019 zum 13. Mal Veranstalter des Landeswettbewerbes „Faszination Technik“, der unter der Schirmherrschaft des Kultusministeriums ausgerichtet wird. Im Rahmen der Preisverleihung in Kassel ehrten Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lortz und die VDI Vorsitzende Hessen, Prof. Dr. Ing. Kira Kastell, Mitte Februar herausragende Arbeiten zu dem Thema „Visionen zur Medizin der Zukunft“. Die 20 besten Beiträge hessischer Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 wurden durch eine fachkundige Jury aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und Lehrern im Vorhinein ermittelt. Nach einer persönlichen Vorstellung durch die Veranstalter konnten die Preisträger in Kassel dann kurz die Hintergründe ihrer Arbeiten erläutern. Das Publikum dankte es mit aufmerksamen Zuhören und großem Beifall. Prof. Dr. Lortz betonte, die Beiträge zeugten von hoher Kreativität und frühem Forscherdrang. Die Vermittlung der technischen Welt sei für den Bildungsstandort Hessen außerordentlich relevant.
Die Preisträger der Otto-Hahn-Schule sind Lenya Kramarek und Annika Metskas (1.Platz) mit einem Beitrag in der Kategorie Bilder zur Wettbewerbsaufgabe „Gezüchtete Organe“. Stella Weidner und Helene Handro (2.Platz) erlangten einen zweiten Platz im Bereich Modelle mit ihrer Arbeit zum Thema „Celles Suckers“. Anna Oppermann, Paul Hueser und Jan Arne Wahlster reichten zwei Beiträge zu den Themen „Der Läufer“ und „Heilungs für Querschnittsgelähmte“ ein. Sie belegten in ihren Kategorien jeweils dritte Plätze.
Die Faszination an der Technik spiegelt sich auch in den Preisen wider, die allesamt Exkursionen zu spannenden Orten der Technik sind. Die Gewinner der ersten Preise dürfen sich auf einen Tag als Jungforscherinnen und Jungforscher im Juniorlabor der Merck-Technischen Universität (TU) Darmstadt freuen. Mit dem zweiten Preis geht es in das Erlebnisbergwerk Merkers. Den dritten Preis stiftet die Europäische Weltraumagentur (ESA). Überall können die Preisträger einen tiefen Einblick in die Arbeit von Wissenschaftlern vor Ort erhalten. Ein tolles Projekt als Ansporn, „technisch am Ball zu bleiben“.