Hausordnung


i. d. F. vom 01.10.2008

V o r b e m e r k u n g:

Zweck dieser Hausordnung ist es,

-   das Zusammenleben von Lehrern und Schülern in der Schule zu regeln,

-   Störungen beim Lernen vermeiden zu helfen,

-   Schäden an Personen und Sachen zu vermeiden.

 

„Wir gestalten den Arbeitsplatz, den Klassenraum, die gesamte Schule und halten diese in Ordnung. Wir achten gemeinsam darauf und stellen Mängel gemeinsam ab.“

 

1. UNTERRICHTSZEITEN UND PAUSEN

1. Stunde 07.50 - 08.35 Uhr

2. Stunde 08.40 - 09.25 Uhr  

P a u s e

3. Stunde 09.40 - 10.25 Uhr

4. Stunde 10.30 - 11.15 Uhr 

P a u s e

5. Stunde 11.30 – 12.15 Uhr  

6. Stunde 12.15 – 13.00 Uhr                        

P a u s e

7. Stunde 13.45 - 14.30 Uhr

8. Stunde 14.30 - 15.15 Uhr

P a u s e

9. Stunde 15.30 - 16.15 Uhr

10. Stunde 16.15 - 17.00 Uhr


Die 5 Minuten zwischen der 1./2. Stunde sowie 3./4. Stunde sind Wechselzeiten und keine Pausen. Lehrer und Schüler haben unverzüglich bei notwendigen Wechseln die Unterrichtsräume aufzusuchen.

 

2.        UNTERRICHTSZEITEN

Der Unterricht beginnt und endet pünktlich. Lehrer und Schüler begeben sich entsprechend rechtzeitig zum Unterricht.

 

Ist 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn der Lehrer noch nicht anwesend, meldet dies der Klassensprecher oder ein Schüler des Kurses im Stundenplanzimmer.

 

3. PAUSEN

a)       Alle Schüler verlassen in den Pausen die Gebäude, auch die Turnhalle.

 

b)      Regenpause: Bei Regenpause ist der Aufenthalt im Erdgeschoss des Hauptgebäudes und des Ober­stufengebäudes erlaubt. Dazu erfolgt eine Durchsage.

 

c) Das Sekretariat ist für Schüler von 07.40 bis 08.15 Uhr und in den Pausen geöffnet.

 

d)       Für die Jahrgänge 11 bis 13 ist der Aufenthalt im Erdgeschoss des Oberstufengebäudes gestattet. Den von der Oberstufe gestellten Hilfsaufsichten ist Folge zu leisten.

 

4.        BETRETEN, VERLASSEN DER SCHULGEBÄUDE, DES SCHULGRUNDSTüCKS

a)       Schulfremden ist das Betreten des Schulgeländes untersagt. Gäste melden sich im Sekretariat an.

 

b)      Die Schüler sollen nicht früher als 10 Minuten vor der jeweiligen Unterrichtszeit in die Schule kom­men. Zum Aufenthalt dienen die Eingangshalle und die Aufenthaltsräume. Um Störungen des Unter­richts zu vermeiden, sollen sich Schüler, die keinen Unterricht haben, nicht in den Fluren der Oberge­schosse und den Treppenaufgängen aufhalten. Der Aufenthalt im Verwaltungstrakt ist nur zu schul­organisatorischen Zwecken gestattet.

 

c) Das Verlassen des Schulgrundstücks während der Pausen und Zwischenstunden ist nicht erlaubt. Über begründete Einzelfälle entscheidet der Klassenlehrer auf Antrag der Erziehungsberechtigten. Die Schule ist in solchen Fällen von der Aufsichtspflicht entbunden, die Verantwortung tragen die Erzie­hungsberechtigten, bei Volljährigkeit die Schüler selbst.

d)       Nach Unterrichtsschluss verlassen die Schüler die Schule. Halten sich Schüler nach Unterrichtsschluss noch länger auf dem Schulgelände auf, haften die Eltern bei Unfällen und Sachbeschädigungen.

 

5. VERHALTEN IN DEN SCHULGEBäUDEN, auf den Höfen und an den Bushaltestellen

a)       Die Otto-Hahn-Schule ist rauchfreie Schule.

Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände ist das Rauchen nicht erlaubt.

 

b)   Herumrennen, Ballspielen, Schreien, Aufreißen der Türen ist in den Schulgebäuden verboten. Ebenso ist alles verboten, was die Klassen beim Unterricht stören könnte. Im Hof ist Ball spielen, Fangen spielen usw. gestattet, sofern es den Unterricht nicht stört und der notwendige Abstand von den Gebäuden eingehalten wird. Auf die Gartenanlagen ist dabei Rücksicht zu nehmen. Außerhalb der dafür vorgesehenen Felder darf auf den Schulhöfen nur mit Softbällen gespielt werden.

 

c)    Das Verhalten der Schüler an den Bushaltestellen sowie beim Aus- und Einsteigen darf nicht zu einer Gefährdung von sich selbst, Mitschülern oder Verkehrsteilnehmern führen. Den Anweisungen der Aufsichten ist Folge zu leisten. Regeln bei der Teilnahme im Straßenverkehr müssen im besonderen Maße eingehalten werden (z. B. nur bei „Grün“ und an den gesicherten Übergängen die Straße überqueren).

 

d) Abfälle, Papier usw. müssen in den Gebäuden und auf dem Schulgelände in die aufgestellten Behälter geworfen werden. Dabei sind die aufgestellten Wertstoff- und Restmüllbehälter entsprechend zu be­nutzen. Die Schüler, die gegen diese Anordnung verstoßen oder das Gebäude und das Gelände ver­unreinigen, werden zum Saubermachen herangezogen. Der Hofdienst zu Beginn der 5. Stunde erfolgt nach gesondertem Plan.

 

e)       In den Toiletten ist auf Sauberkeit zu achten.

 

f)  Nach Ende der Stunde verlässt der Fachlehrer als letzter den Raum und schließt ihn ab, nicht ohne sich vorher überzeugt zu haben, dass der Raum sauber, die Tafel gewischt und die Fenster verschlos­sen sind. Der Tafeldienst kontrolliert, dass der Klassenraum sauber verlassen wird. Stellt eine Klasse bzw. eine Lehrkraft fest, dass ein Raum von der vorhergehenden Klasse verschmutzt wurde, beseitigt die verursachende Klasse unmittelbar die Verunreinigung. Nach Schluss des Unterrichts werden die Stühle hochgestellt.

 

g) Pro Halbjahr erfolgt eine Grundreinigung des Klassenraums durch die jeweiligen Klassen.

 

h) Es ist nicht erlaubt, während des Unterrichts zu essen, Kaugummi zu kauen oder zu trinken. Die jeweilige Lehrkraft entscheidet, wann Ausnahmen vom genannten Trinkverbot zugelassen werden (z. B. bei besonderen Umständen wie großer Hitze, Lernkontrollen, außergewöhnlicher Belastung usw.).

 

i) Um Störungen des Unterrichts zu vermeiden, dürfen Schüler sich während der Unterrichtszeiten nicht mehr im Treppenbereich vor dem Raum 805 aufhalten.

 

j) Das Spielen um Geld ist auf dem Schulgelände nicht gestattet.

 

k)       Das Mitbringen von Gegenständen, die zu einer Gefährdung von Schülern und Lehrern oder zu einer Störung des Unterrichts und schulischer Veranstaltungen führen können, ist verboten. Dazu gehören z. B. auch Skateboards. Private Telekommunikationsmittel müssen im Unterricht abgeschaltet sein. Lehrkräfte sind berechtigt, unterrichtsfremde Gegenstände sicherzustellen und den Eltern auszuhän­digen.

 

l) Alkohol, Rauschgift und sonstige Drogen sind in der Schule verboten. Verstöße führen in der Regel zur Androhung des Schulverweises.

 

m) Taschen usw. sollten von den Schülern stets mitgeführt und nicht in den Gängen oder vor den Klas­senzimmern abgelegt werden, da bei Diebstahl und Beschädigung der Schulträger keine Haftung übernimmt. Das gilt besonders für Gegenstände, die im Unterricht nicht gebraucht werden. (Vgl. Mitteilung des Versicherungsverbandes.)

 

n)       Das Werfen mit Schneebällen und gefährlichen Gegenständen ist verboten.

 

 

6. Fahren und Parken auf dem Schulgelände

a) Auf dem gesamten Schulgelände besteht ein Fahrverbot für Fahrzeuge aller Arten von 7.00 bis 14.00 Uhr, auch für Fahrräder.

Ausnahmen für das Befahren des Schulgeländes: Andienung, Zufahrten zum Parkplatz. Ein Befahren des Schulgeländes ist nur im Schritttempo gestattet.

 

b) Das Parken von Fahrrädern, Krafträdern und Kraftfahrzeugen ist nur auf den dafür vorgesehenen Stellflächen erlaubt:

Fahrräder sind in der Fahrradhalle,

Krafträder in der Motorradhalle (dem dafür abgetrennten Teil der Fahrradhalle),

Kraftfahrzeuge sind auf dem Parkplatz abzustellen, dabei sind die Markierungen zu beachten. Schüler haben die für sie ausgewiesenen Stellplätze zu benutzen; die übrigen Parkplätze sind für die Lehrkräfte reserviert. Feuerwehrzufahrten sind freizuhalten.

 

c) Krafträder dürfen nur über die Rampe (von der Kastanienallee aus links neben der Parkplatzeinfahrt) in die/ aus der Motorradhalle gebracht werden. Für Fußgänger ist die Benutzung dieser Rampe verboten.

 

d) Der Aufenthalt in der gesamten Fahrradhalle ist untersagt. Ein Betreten der Fahrradhalle ist nur zum Abstellen oder Abholen der Räder erlaubt.

 

e) Auf dem Weg zwischen Schule und Turnhalle ist nur der vorgegebene Fußweg zu benutzen. Fahrrä­der müssen geschoben werden.

 

7. ZWISCHENSTUNDEN, FREISTUNDEN

a)       Vertretungspläne, Stundenausfall, Raumplanänderungen usw. sind am Info-Bildschirm angezeigt. Die Schüler sind verpflichtet, sich dort täglich zu informieren, insbesondere vor dem Verlassen der Schule. Ggf. muss der Klassensprecher im Stundenplanzimmer nachfragen.

 

b)      In den Freistunden halten sich die Schüler in den vorgesehenen Räumen oder im Hof auf. Das Ver­halten darf den Unterricht nicht stören.

Räume für die Freistunden:

Aufenthaltsraum 300-er: Aufenthaltsraum für Schüler der Mittelstufe 5 - 10. Er ist in den Pausen zu

        verlassen.

Raum 818:                             Aufenthaltsraum für die Schüler der Oberstufe.

 

c) Die Bibliothek kann während der Öffnungszeiten von Schülern genutzt werden. Die Bibliotheksord­nung ist einzuhalten.

 

8. SCHULEIGENTUM

a) Verluste, Beschädigungen sind sofort dem Hausmeister, dem Sekretariat, evtl. einer Lehrkraft zu mel­den.

 

b)      Für Beschädigungen an Gebäuden, Einrichtungsgegenständen oder der Ausstattung müssen die ver­ursachenden Schüler oder die Erziehungsberechtigten aufkommen. Mutwillige Beschädigungen oder Manipulationen an Geräten (z. B. EDV, Experimentiergeräten) können zum Ausschluss von bestimm­ten Kursen führen.

 

c) Verlorengegangene Bücher, Gegenstände usw. müssen von den Erziehungsberechtigten ersetzt werden. Bei nicht pfleglicher Behandlung von Schuleigentum (z. B. auch Bücher) behält sich die Schule angemessene Schadensersatzforderungen nach § 153 Hessisches Schulgesetz vor.

 

d)    Die Information zur Sachschadenversicherung wird den Erziehungsberechtigten gesondert ausge­händigt.

 

 

 

 

9. FUNDSACHEN

Fundsachen sind beim Hausmeister abzugeben und abzuholen. Fundsachen, die nicht bis zum Schuljah­resende beim Hausmeister abgeholt worden sind, werden zum darauffolgenden Schuljahresbeginn ent­sorgt.

10. KRANKHEIT, BEURLAUBUNGEN

a)       Sollte ein Schüler nicht am Unterricht teilnehmen können, muss eine schriftliche Meldung der Erzie­hungsberechtigten spätestens am 3. Tag des Fehlens in der Schule vorgelegt werden. Damit soll auch im Interesse der Kinder vermieden werden, dass sie ohne Wissen der Eltern in der Schule fehlen. Diese Meldung muss ein Ausstellungsdatum, Angaben über den Grund (z. B. Krankheit) und, falls be­kannt, die Dauer des Fehlens enthalten. Ärztliche Bescheinigungen allein können nicht akzeptiert werden. Später eingehende Mitteilungen können zwar das Fehlen begründen, aber nicht entschuldi­gen. Bei Unterrichtsversäumnissen kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen. Die Befreiung von der aktiven Teilnahme am Sportunterricht für längere Zeit muss unter Vorlage eines ärztlichen Atte­stes von den Erziehungsberechtigten beantragt werden. Die Schule entscheidet, ob der mitgeteilte Grund als ausreichende Entschuldigung anerkannt werden kann.

 

b)   Ist das Fehlen vorher bekannt, z. B. weil ein Arzttermin oder ein Vorstellungsgespräch wegen eines Ausbildungsplatzes vereinbart wurde, ist an den Klassenlehrer vorher ein Antrag auf Beurlaubung zu stellen. Aus wichtigen Gründen kann der Fachlehrer Schüler für Einzelstunden, der Klassenlehrer/

 Tutor diese bis zu zwei Tagen vom Unterricht beurlauben.

 

Über Beurlaubungen vom Unterricht von mehr als 2 Tagen entscheidet der Schulleiter auf schriftli­chen Antrag der Erziehungsberechtigten bzw. der volljährigen Schüler.

Anträge auf Unterrichtsbefreiung vor bzw. nach den Ferien müssen dem Schulleiter mit Begründung spätestens 3 Wochen vor Ferienbeginn schriftlich zur Genehmigung vorgelegt werden.

 

c) Bei Verspätungen zu Unterrichtsbeginn oder einem vorzeitigen Verlassen des Unterrichts ist grund­sätzlich eine Entschuldigung vorzulegen bzw. nachzureichen. Das vorzeitige Verlassen der Schule ohne Abmeldung bei einer Lehrkraft ist grundsätzlich nicht entschuldigt. Ein Versicherungsschutz ist in diesem Fall nicht gegeben.

 

d)       Für eine Befreiung vom Sportunterricht gilt der entsprechende Erlass.

 

e)       Das Verfahren gilt sinngemäß für volljährige Schüler.

 

f) Die Eltern ausländischer Schüler können Entschuldigungen in ihrer Landessprache schreiben, wenn die Kinder eine entsprechende Übersetzung anfügen.

 

11. WOHNUNGSWECHSEL

Jeder Wohnungswechsel ist im Sekretariat und dem Klassenlehrer sofort zu melden.

 

12. FEUERALARM

Bei Brand oder sonstigen Gefahren ertönt ein Warnzeichen. Alle Klassen verlassen beim Ertönen dieses Zeichens auf den angezeigten Fluchtwegen das Schulgebäude. Die Maßnahmen der Lehrer und Schüler bei Alarmierung richten sich nach dem Alarmplan, der in jedem Raum aushängt. Alle Schüler sind einmal im Schulhalbjahr über die Fluchtwege bei Alarm zu informieren.

 

13. VERHALTEN BEI UNFäLLEN

Bei Unfällen im Schulgebäude, Schulgelände und auf dem Schulweg ist das Sekretariat zu benachrichti­gen. Maßnahmen der Ersten-Hilfe bzw. ärztliche Unterstützung werden von dort eingeleitet.

 

14. VERSTÖSSe GEGEN DIE HAUSORDNUNG

Bei Verstößen gegen die Hausordnung werden pädagogische Maßnahmen und Ordnungsmaßnahmen gemäß dem Hessischen Schulgesetz angewendet. Insbesondere können Tätigkeiten verlangt werden, die der Schule dienen.