17.06.2018 22:21 Alter: 1 year

Geldpolitik zum Anfassen


Kurs der Otto-Hahn-Europaschule zu Besuch bei Ehemaligen

Der Orientierungskurses Politik und Wirtschaft unter der Leitung von Oberstudienrat Klaus Gottfried besuchte Mitte Mai die Deutschen Bundesbank in Frankfurt. Wer bestimmt eigentlich die Geldmenge? Wovon hängt die Höhe der Inflation ab? Und womit zahlen wir in 20 Jahren? Diese und weitere Fragen waren Themen während des Aufenthaltes in der Bank. Zustande kam der durch eine Einladung des hessischen Finanzstaatssekretärs Dr. Martin Worms, einem ehemaligen Absolventen der OHS. Spannende Einblicke in die Geldpolitik von Bundesbank und Europäischer Zentralbank (EZB) wurden gewonnen und mit in den Unterricht genommen. Die Schüler erhielten zunächst einen Crashkurs zu den Aufgaben beider Geldinstitute. Sie erfuhren viel über Preisstabilität und den sicheren bargeldlosen Zahlungsverkehr. Sie bekamen aber auch Einblicke in das Zusammenspiel fiskalischer und politischer Aspekte auf nationaler und europäischer Ebene. Anschließend folgte eine Führung durch das Geldmuseum der Bundesbank. Dr. Ulrich Rosseaux, Leiter des Geldmuseums, führte durch die 2016 völlig neu gestaltete Ausstellung, die vor allem
dazu einlädt, selbst aktiv zu werden. So lässt sich fast nebenbei eine Menge davon
verstehen, wie Geld eigentlich definiert und wie es herstellt wird oder welche Mengen davon in der Inflation der 1920er Jahre im Umlauf waren. Interaktiv wird deutlich, woran man Falschgeld erkennt. Virtuelle Bankberater erklären, was Buchgeld ist. Es gibt anschaulich aufbereitete Infos, wofür Geld ausgegeben wird und es ist zu erfahren, wie die italienische Sprache unsere Finanzbegriffe geprägt hat. Das Girokonto ist einer der bekanntesten.