20.02.2019 10:28 Alter: 149 days

Auf den Spuren deutscher Geschichte


Leistungskurs der Otto-Hahn-Schule in der Bundeshauptstadt

Wie jedes Jahr fand Mitte Februar die bereits traditionelle Kursfahrt der Leistungskurses Politik und Wirtschaft  nach Berlin statt. Unter der Leitung der Lehrkräfte Klaus Gottfried und Hans Kuhbandner verbrachten zwölf Schülerinnen und Schüler eine erlebnis- und lehrrreiche Woche in der Bundeshauptstadt. Das Programm vermittelte mit Stadtrundfahrten, Führungen, Museumsbesuchen und Besichtigungen alter Anlagen aus der DDR-Zeit viele Eindrücke aus der spannende und vielfältigen Geschichte Berlins. Die brutalen Verhör-Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) in dem Untersuchungsgefängnis für poltisch Missliebige im Stadtteil Hohenschönhausen machten dabei besonders betroffen. Nie wieder Dikatur, dafür aber Achtung der Menschenrechte, lauteten die einhelligen Reaktionen. Der politische Aspekt der besonderen Wertschätzung der Demokratie stand dann mit dem Besuch im Deutschen Bundestag im Mittelpunkt. Nach einem  Abendessen im Paul-Löbe-Haus konnte die Gruppe nach einem Vortrags über das Parlament auf den Besucherrängen des Plenarsaals Platz nehmen und die Architektur auf sich wirken lassen. Es folgte ein Treffen mit der Bundestagsabgeordneten Katja Leikert (CDU), die in Berlin den Main-Kinzig-Kreises vertritt. Interessante Impressionen aus dem Leben einer Bundestagsabgeordneten waren für die jungen Leute spannende Informationen. Zurück in der Metropole, blieb dann der Besuch der „Berliner Unterwelten“ in den Köpfen. Es gab einen einzigartiger Einblick in die Atombunker-Bauten Berlins zur Zeit des Kalten Krieges. Zu sehen waren neben speziell eingerichteten Bunkern auch U-Bahn-Stationen, die im Notfall schnell zu Bunkern hätten umfunktioniert werden können.Ein gruselige Vorstellung, die Gott sei Dank nie Realität wurde. Die spärlich eingerichteten Bunker hätten im Falle eines Atomkrieges keinen effizienten Schutz geboten.