Das SV-Seminar 2015 im Jugendzentrum Ronneburg: „Ich bin dabei!“

"Ich bin hier, weil ich in meiner Rolle als Unterstufensprecher dazulernen möchte.“ So äußert sich Benjamin aus der Klasse 6G. Für Vanessa und Emily aus der Stufe 7steht im Vordergrund, Tipps von den älteren Mitschülerinnnen und Mitschülern, wie sie in Konfliktsituationen innerhalb der Klasse angemessen agieren können,zu erhalten und Ezgi aus der Q1 ist mitgefahren, weil sie den aktuellen Zustand der Turnhalle oder den Toiletten ansprechen möchte.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr hat das neugewählte Verbindungslehrerteam, bestehend aus Frau Bereksasi, Frau Gehrig, Herrn Kietzmann und Herrn Hartmann, gemeinsam mit der SV-Lehrerin Frau Kirchhoff sich zum Ziel gesetzt auch weiterhin die Arbeit der Klassensprecherinnen und Klassensprecher zu stärken sowie der Schülervertretung für ihre Themen Raum und Zeit zu geben. Ein Teil der Kosten wurden durch Europaschulgelder, dem Schulelternbeirat und dem Förderkreis der Otto-Hahn-Schule finanziert.

Nebenden aktuellen Themen der Schülerschaft wie die Gestaltung des Schulhofes und Schulgebäudes, die Verbesserung der Toilettensituation, der aktuelle Zustand der Turnhallesowie die Schaffung bzw. Neugestaltung von Aufenthaltsräumen soll es auch darum gehen der Frage nachzugehen, wo die Schülervertretung der Otto-Hahn-Schule in den nächsten Jahren hinwill.

Ein erster Grundstein wurde bei der letzten Fahrt gelegt: Miteinander zum Abschluss. Die Idee ist Nachhilfe von kompetenten Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler in Anspruch nehmen zu können. Die Schülerinnen und Schüler vor dem Abitur geben ihr Wissen, Erfahrungen und Lernstrategien an ihre jüngeren Nachhilfeschülerinnen und Nachhilfeschülerweiter. Entsprechend diesem schulformübergreifenden Konzept wurde auch auf dieser Fahrt deutlich, dass sich die Schülerinnen und Schülermehr Projekte dieser wünschen. Wie muss ein Klassensprecherin oder ein Klassensprecher sein? Mit dieser Frage  beschäftigte sich intensiv eine Arbeitsgruppe – das Ergebnis kann sich sehen lassen: EineArt “Checkliste“ für die nächsten Wahlen, die Planung eines Schulungstages sowie ein Leitfaden für die Gestaltung von SV-Stunden. Darüber hinaus wurden Ideen für Feste oder einer möglichen Projektwoche vor den Sommerferien gesammelt.

„Ich habe gedacht, dass wir mehr Freizeit haben, aber ich habe bis viel gelernt und es hat mir viel Spaß gemacht“. So lautet das Fazit von Benjamin auf der Heimfahrt im Bus. In diesem Sinne gilt es nun im laufenden Schuljahr die gesammelten Ideen umzusetzen und in die Schule zu tragen. Weiter so!